Heft 20 – Bau- und Kunstdenkmäler – KÖNIGSEE 1894

Artikel-Nr.: 978-3-86777-368-3

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Oberherrschaft (Königsee, Oberweissbach und Leutenberg 1894) - HEFT 20 (von 41) der Bau- und Kunst-Denkmäler Thüringens.

124 Seiten mit 30 Abbildungen, darunter 5 Lichtdruckbildern und 22 Abbildungen mit 3 Karten jeweils vom Amt Königsee, Oberweissbach und Leutenberg 1894. Autor Prof. Dr. Paul Lehfeld.

Oberweissbach, Königsee, Leutenberg

 

 

 

 

Inhaltsverzeichniss. (Oberweissbach)

 

 Geschichtliche Einleitung

 

Deesbach

 

Goldisthal

 

Katzhütte

 

Meura

 

Meuselbach

 

Neuhaus

 

Oberweissbach

 

Scheibe

 

Unterweissbach

 

 

 

Der Amtsgerichtsbezirk Oberweissbach.

 

 Der Amtsgerichtsbezirk Oberweissbach grenzt im Norden an den Amtsgerichtsbezirk Königsee, im Osten und Süden an die meiningischen Amtsgerichtsbezirke Gräfenthal, Steinach und Schalkau, im Westen an Schwarzburg-Sondershausen. Er gehörte früher zum Amt Schwarzburg (s. Amtsger. Königsee, Einleit.), wurde mit diesem zu Ende des 17. Jahrhunderts in Königsee einverleibt, aber 1832 ein eigenes Gerichtsamt. – F. Danz, Das Kirchspiel Oberweissbach, zum hundertjährigen Kirchenjubiläum 1879. – Heinse, Alterthumskunde d. F. Schw.-Rudolstadt 1857, S. 54 f. – Sigismund, Landeskunde II, S. 147. 153.

 

 

 

 

Inhaltsverzeichniss. (Königsee)

 

 Herrn Hofmarschall von Klüber verdanke ich Mittheilungen über das Zeughaus in Schwarzburg; die Ansicht dieses Schlosses ist nach einer von ihm gefertigten Photographie hergestellt; bezüglich der übrigen freundlichen Hülfe gilt für die Amtsgerichtsbezirke Königsee, Oberweissbach und Leutenberg das bei dem Amtsgerichtsbezirk Rudolstadt Gesagte.

 

 Geschichtliche Einleitung

 

Allendorf

 

Aschau

 

Barigau

 

Böhlen

 

Dörnfeld

 

Döschnitz

 

Egelsdorf

 

Herschdorf

 

Horba

 

Königsee

 

Mellenbach

 

Milbitz

 

Oberhain

 

Oberrottenbach

 

Schwarzburg

 

Sitzendorf

 

Unterköditz

 

Unterschöbling

 

Wildespring

 

 

 

Der Amtsgerichtsbezirk Königsee.

 

 Der Amtsgerichtsbezirk Königsee wird im Norden von den schwarzburg-rudolstädtischen Amtsgerichtsbezirken Stadtilm und Rudolstadt, im Osten von den sachsen-meiningischen Amtsgerichtsbezirken Saalfeld und Gräfenthal, im Süden vom schwarzburg-rudolstädtischen Amtsgerichtsbezirk Oberweissbach, im Westen vom Fürstenthum Schwarzburg-Sondershausen begrenzt. Er ist als Amtsgerichtsbezirk jüngeren Datums, indem das geschichtlich viel bedeutendere Gebiet von Schwarzburg in ihn aufgegangen ist. Dieses, zum Orlagau oder Langewies-Gau gehörig (s. Amtsger. Rudolstadt, Eileit.), später Besitz der Grafen von Kevernburg, bildete das Stammland der selbständigen Linie Schwarzburg, welche 1160 durch Abzweigung von der alten kevernburgischen Grafschaft zuerst nachweislich entstanden war. Es umfasste die heutigen Amtsgerichtsbezirke Königsee und Oberweissbach und am südlichen Theil des Amtsgerichtsbezirks Rudolstadt (Herrschaft Blankenburg) und war im 12. und 13. Jahrhundert einer der beiden Haupttheile der Grafschaft. (Der andere war Blankenburg seit dessen Loszuweisung vom Stammland Schwarzburg wurde nach Günther`s XXII. Tode die Herrschaft getheilt, und kam die eine Hälfte an des Verstorbenen jüngeren Bruder und dann (1397) an den jüngsten Bruder Heinrich XVII. (XV.) von der Linie Leutenberg bezw. dessen Nachkommen, die andere Hälfte Günther`s XXII. Vetter Johann II. von der Linie Wachsenburg und dessen Nachkommen. Die Leutenberger verkauften ihren Antheil 1434 an Heinrich den Streitbaren von der Linie Arnstadt-Sondershausen, erwarben aber 1550 bei dem Aussterben der Wachsenburger deren Antheil. Diese Erbverhältnisse waren es übrigens gewesen, welche noch bei Lebzeiten des letzten Grafen Günther XXXII. von Wachsenburg die Familienglieder gegen einander aufregten und, da Günther mit Umgehung seiner Verwandten Schwarzburg (nebst Königsee etc.) dem Kurfürsten Friedrich verkauft hatte, zu dem schwarzburgischen Hauskriege 1447 geführt hatten. Heinrich des Streitbaren Sohn Heinrich XXVI. erwarb 1482 noch pfandweise die andere Hälfte Schwarzburgs von Balthasar von Leutenberg; doch ward diese von dessen Sohn 1536 wieder eingelöst und fiel erst bei dem Aussterben der Leutenberger 1564 an Arnstadt-Sondershausen und zwar an die Söhne Günther`s XL., bezw., mit seiner anderen Hälfte vereinigt, bei der Theilung 1571 an Albert von Rudolstadt.

 

Das unmittelbare Gebiet von Königsee war ursprünglich ein Theil der Herrschaft Arnstadt gewesen (s. Gesch. d. Amtger. Stadtilm), gehörte jedenfalls im 14. Jahrhundert der Linie Arnstadt-Sondershausen (1361; Burkhardt, Urk. v. Arnstadt, Nr. 162) und kam vermuthlich bei den Regelungen unter Günther XLI. unter das Amt Schwarzburg. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde der Amtssitz nach Königsee verlegt (doch blieb noch der Name: Amt Schwarzburg, so bei Treiber 1756) und Oberweissbach davon losgetrennt, sowie einige Orte, welche zum damaligen Amt Blankenburg geschlagen wurden (also später mit diesem in das Amt Rudolstadt aufgingen); das Rentamt in Schwarzburg wurde erst 1851 aufgehoben.

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis (Leutenberg)

 

 Geschichtliche Einleitung

 

 Breternitz

 

Bucha

 

Burglemnitz

 

Döhlen

 

Dorfilm

 

Eichicht

 

Eyba

 

Fischersdorf

 

Heberndorf

 

Herschdorf

 

Hockeroda

 

Kleingeschwenda

 

Knobelsdorf

 

Könitz

 

Laasen

 

Landsendorf

 

Leutenberg

 

Löhma

 

Munschwitz

 

Presswitz

 

Reschwitz

 

Rosenthal

 

Sanct Jacob

 

Schweinbach

 

Steinsdorf

 

Unterloquwitz

 

Weissbach

 

Weitsisberga

 

 

 

Der Amtsgerichtsbezirk Leutenberg.

 

 Der Amtsgerichtsbezirk Leutenberg, von dem Hauptgebiet des Staates ganz getrennt, stösst im Nordwesten an die meiningischen Amtsgerichtsbezirke Saalfeld und Gräfenthal, im Osten an den preussischen Regierungsbezirk Erfurt, im Südosten an den Amtsgerichtsbezirk der jüngeren Linie Reuss, Lobenstein. Eine kleine Exclave des Amtsgerichtsbezirks Burgk von der älteren Linie Reuss stösst an den südlichen Theil von Leutenberg und trennt ihn von seiner Exclave Weitisberga, welche im Uebrigen östlich von Lobenstein, südlich und westlich von Gräfenthal und dem oberfränkischen Kreis Bayerns begrenzt wird. Die Exclave Weissbach, östlich vom Haupttheil Leutenbergs, stösst nördlich an das Erfurtische, südlich an das Lobensteinische.

 

Die Herrschaft Leutenberg war 1209 mit dem saalfelder Reichsgut an die Grafen von Schwarzburg gekommen und bei der Theilung in die Linien Schwarzburg und Blankenburg 1275 der letzteren zugewiesen, wurde aber 1326 von Günther XV. von Blankenburg an die Verwandten der beiden Linien Schwarzburg und Wachsenburg verkauft. Sie kam bei der Regelung von 1340 an die Linie Schwarzburg allein und zwar an den jüngeren der zwei damals regierenden Brüder, Heinrich IXD. († 1361). Dessen Sohn, Heinrich XV., erhielt Leutenberg zum Haupttheil und machte eine eigene Grafschaft daraus, welche in der Folge auch die Hälfte des Stammlandes Schwarzburg (s. Gesch. d. Amtsger. Königsee) erwarb. (1417 Angabe der Orte der Grafschaft, darunter solcher, welche jetzt an die Söhne Günther`s XL. Von Arnstadt-Sondershausen und bei der Theilung 1571 an die Linie Rudolstadt. Beifolgende Tabelle wird die Uebersicht über den Besitzerwechsel erleichtern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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