Mundartbuch der Stadt Sondershausen


Mundartbuch der Stadt Sondershausen

Artikel-Nr.: 978-3-86777-266-2

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von Eduard Döring, Reprint 1903–1912  (Altdeutsche Schrift), Festeinband, 142 Seiten mit 4 Abbildungen.

 

Bisherige Auflagen: [1] Beiträge zur Kenntnis der Sondershäuser Mundart.Teil 1 - Sondershausen 1903, Hofbuchdruckerei von Fr. Aug. Eupel. Programm Nr. 823.Beilagen zum Programme der Fürstlichen Realschule zu Sondershausen, Ostern 1903[2] Beiträge zur Kenntnis der Sondershäuser Mundart Teil 2 - Sondershausen 1904, Hofbuchdruckerei von Fr. Aug. Eupel. Programm Nr. 824.Beilagen zum Programme der Fürstlichen Realschule zu Sondershausen, Ostern 1904[3] Beiträge zu einer Laut- und Wortlehre der Sondershäuer Mundart.Sondershausen 1912, Hofbuchdruckerei von Fr. Aug. Eupel. Programm Nr. 1040.Beilagen zum Programme des Fürstlichen Gymnasiums mit Realschule zu Sondershausen, Ostern 1912
 

 

Inhalt
Beiträge zur Kenntnis der Sondershäuser Mundart Teil 1 und 2 als Gesamtausgabe (Sondershäuser Mundartwörterbuch)

Beiträge zu einer Laut- und Wortlehre der Sondershäuser Mundart

Aus dem Vorwort 1903:
Das Sprachgebiet, welches hier zur Darstellung gelangen soll, umfasst das Weichbild der Fürstlichen Residenzstadt Sondershausen und die in der Entfernung einer Stunde nach Osten und Westen davon gelegenen Dörfer. Die Abgrenzung des Sprachgebietes ist keine willkürliche, sondern entspricht der geographischen Lage desselben zwischen trennenden Bergketten, welche jenseits ihrer Kämme nach Laut und Betonung oft wesentlich veränderte Mundart hören lassen.Unsere Gegend bildet mit der Nordhäuser den Übergang aus dem eigentlichen Thüringen, also hoch-, bzw. Mitteldeutschen Gegenden, in niederdeutsches Gebiet und springt in dieses halbinselförmig vor.Wir haben hier im allgemeinen bei hochdeutschen Konsonantenstande niederdeutsche Vokalgebung. Denn die große mitteldeutsche Sprachgruppe, welcher die Sondershäuser Mundart mit dem Thüringischen angehört, wurde durch die vermutlich ums 6. Jahrhundert eingetretene zweite Lautverschiebung nur zum Teil berührt. Von der sog. österreich-bayrischen Lautbewegung, welche ausgangs des Mittealters die alten Längen i, u und iu in die Diphthonge ei, au und eu zerlegte, ist dagegen unserer Gegen nicht betroffen worden, sodaß Wortformen wie Schwin (Schwein), Mus (Maus), Hyser (Häuser) hierorts ihr historische Berechtigung haben.In der Stadt selbst ist der alte Dialekt schon stark mit schriftsprachlichen Wort- und Satzbildungen durchsetzt; rein ist er nur bei eingeborenen Leuten in den Dörfern, selten in der sogenannten Unterstadt zu erlauschen.Entgegen anderer Veröffentlichen verdient hervorgehoben zu werden, dass sich die Sondershäuser Mundart von der nahe verwandten Nordhäuser wesentlich unterscheidet. Der Nordhäuser erweicht – wie auch der Frankenhäuser – die scharfe Sondershäuser Tenuis K zur Media G und spricht Gind, Gegl, geipele, Gile (Kälte), während der Sondershäuser Kint, Kejl, kaepele und Kyle hat.

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