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Geschichte des 3. Thüringischen Infanterie-Regiments Nr. 71 1860–1890

Artikel-Nr.: 978-3-95966-005-1

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Taschenbuch, 90 Seiten, mit einem Vorwort von Hans-Peter Brachmanski, Nachdruck in Frakturschrift. 2 Teile in einem Buch.

INHALT:
1. Die Entstehung des Regiments und ersten Friedensjahre
2. Der Feldzug von 1866
3. Der Feldzug von 1870/71
4. Wiederum Friedensjahre
5. Die Kommandeure des 3. Thüringer Infanterie-Regiments Nr. 71
6. Gedenktafel der in beiden Feldzügen Geblienbenen
7. Armee Geschichte
8. Soldatenbrief

Hans-Peter Brachmanski schreibt im Vorwort: "...Kaum noch bekannt ist jedoch die vor 155 Jahren im Königreich Preußen durchgeführte Militärreform, in deren Resultat ca. 50 neue Regimenter entstanden. Mit dieser militärischen Neuordnung verfügte Preußen über eine Armeefriedenstärke von über 200.000 Mann. Wie erfolgreich die Heeresreform war, bestätigte sich in den kriegerischen Auseinandersetzungen der Jahre 1864, 1866 und 1870/71, bei denen die preußische Armee ihre Schlagkraft unter Beweis stellen konnte. Das in Versailles proklamierte Deutsche Kaiserreich verfügte über eine gut organisierte und bestens ausgebildete Armee, die fast fünfzig Jahre den Frieden in Europa mit sicherte.
Einen kleinen Teil dieser Armee bildete das vor 155 Jahren formierte 3. Thüringische Infanterieregiment Nr. 71 mit seinen drei Bataillonen. Erfurt als bedeutende Garnisonstadt profitierte von der damaligen Heeresreform. Das hier stationierte 3. Thüringische Infanterieregiment Nr. 71 wurde zum Symbol soldatischer Tugenden. Besonders unter der Bürgerschaft war diese Einheit äußerst populär. Bei den 71ern dienen zu dürfen, galt für viele junge Männer als äußerst erstrebenswert. Die blaue Uniform mit den roten Schulterstücken wurde zum Erkennungszeichen und Statussymbol in der Stadt. Im schmucken Rock des Kaisers durch die Innenstadt zu flanieren, zählte damals zu den familiären Ereignissen. Mit Stolz und Begeisterung nahm die Bürgerschaft an den obligatorischen Militärkonzerten, Paraden und Regimentsfesten regen Anteil.
Der hier vorliegende Nachdruck der ersten Regimentschronik aus dem Jahr 1890 ermöglicht dem Leser Einblicke in dessen Entstehungsgeschichte. Über den späteren Werdegang sollen einige wenige Zeilen zusätzlich informieren. Das Regiment, dessen I. Bataillon in Sondershausen stationiert war, nahm wie oben schon angeführt an verschiedenen Schlachten teil, so auch am letzten deutschen Bruderkrieg bei Langensalza 1866. Im Jahr 1910 feierte man dessen fünfzigjähriges Jubiläum. Vier Jahre danach erfolgte die allgemeine Mobilmachung, auch die Erfurter Einheit kam an den Fronten des Ersten Weltkrieges zum Kampfeinsatz und verlor zahlreiche Soldaten und Offiziere. ..."Hans-Peter Brachmanski schreibt im Vorwort: "...Kaum noch bekannt ist jedoch die vor 155 Jahren im Königreich Preußen durchgeführte Militärreform, in deren Resultat ca. 50 neue Regimenter entstanden. Mit dieser militärischen Neuordnung verfügte Preußen über eine Armeefriedenstärke von über 200.000 Mann. Wie erfolgreich die Heeresreform war, bestätigte sich in den kriegerischen Auseinandersetzungen der Jahre 1864, 1866 und 1870/71, bei denen die preußische Armee ihre Schlagkraft unter Beweis stellen konnte. Das in Versailles proklamierte Deutsche Kaiserreich verfügte über eine gut organisierte und bestens ausgebildete Armee, die fast fünfzig Jahre den Frieden in Europa mit sicherte.
Einen kleinen Teil dieser Armee bildete das vor 155 Jahren formierte 3. Thüringische Infanterieregiment Nr. 71 mit seinen drei Bataillonen. Erfurt als bedeutende Garnisonstadt profitierte von der damaligen Heeresreform. Das hier stationierte 3. Thüringische Infanterieregiment Nr. 71 wurde zum Symbol soldatischer Tugenden. Besonders unter der Bürgerschaft war diese Einheit äußerst populär. Bei den 71ern dienen zu dürfen, galt für viele junge Männer als äußerst erstrebenswert. Die blaue Uniform mit den roten Schulterstücken wurde zum Erkennungszeichen und Statussymbol in der Stadt. Im schmucken Rock des Kaisers durch die Innenstadt zu flanieren, zählte damals zu den familiären Ereignissen. Mit Stolz und Begeisterung nahm die Bürgerschaft an den obligatorischen Militärkonzerten, Paraden und Regimentsfesten regen Anteil.
Der hier vorliegende Nachdruck der ersten Regimentschronik aus dem Jahr 1890 ermöglicht dem Leser Einblicke in dessen Entstehungsgeschichte. Über den späteren Werdegang sollen einige wenige Zeilen zusätzlich informieren. Das Regiment, dessen I. Bataillon in Sondershausen stationiert war, nahm wie oben schon angeführt an verschiedenen Schlachten teil, so auch am letzten deutschen Bruderkrieg bei Langensalza 1866. Im Jahr 1910 feierte man dessen fünfzigjähriges Jubiläum. Vier Jahre danach erfolgte die allgemeine Mobilmachung, auch die Erfurter Einheit kam an den Fronten des Ersten Weltkrieges zum Kampfeinsatz und verlor zahlreiche Soldaten und Offiziere. ..."

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