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Register der Täuflinge und Paten der Kirche St. Petri zu Mühlhausen i. Thür. 1609–1701

Artikel-Nr.: 978-3-86777-320-1

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von Christian Kirchner in der Reihe: Quellen zur Thüringer Genealogie, Taschenbuch mit 212 Seiten.

 

Inhaltsverzeichnis
Vorwort    3
Die Vereinheitlichung der Vornamen    5
Die Kirche zu St. Petri    7
Der Taufstein zu St. Petri    8
Die Pfarrer zu St. Petri    9
Nebeninformationen im Kirchenbuch    10
Verzeichnis der Abbitten    13
Geburtenstatistik    16
Abkürzungen    17
Verzeichnis der Täuflinge    18
Verzeichnis der Taufpaten    94
Konkordanzliste der Familiennamen    161
Namensregister    206
Ortsregister    207

 

Vorwort
Nachdem ich im vergangenen Jahr bereits ein Register zu den Trauungen von 1609 bis 1802 erstellt hatte, lag mir eine weitere Erschließung der Petri-Kirchenbücher am Herzen. Die Tatsache, das bisher keine Register oder Zettelkarteien für diese Gemeinde angelegt wurden, führt zu einem steten vor- und rückwärts lesen, was für eine vernünftige Arbeitsweise ein arges Hindernis darstellt. Ist dann ein Name falsch unterstrichen oder wechselt die schreibende Hand, verliert sich die Übersicht und der Forscher übersieht manchen Eintrag. Außerdem schadet das ständige Blättern dem Buch und seinen Seiten. Kurzum es tat Not, diesen Zustand zu verbessern.
Die Erschließung der Taufen durch ein Register brachte einige Neuerungen mit sich. So mußte ich mir für diese Arbeit ein Konzept zurechtlegen, um das Ergebnis dann übersichtlich zu halten. Wie gibt man nun am besten den Inhalt wieder? Wichtig erscheint grundsätzlich der Name des Kindes, der Vater und ggf. die Mutter. Weiterhin ist das Taufdatum und die Nummer anzugeben. Was aber tun mit den übrigen Informationen? Nun kam mir der Gedanke, daß man auch die Taufpaten nicht vernachlässigen dürfte. Wie aber gibt man diese wieder. Schreibt man sie zum Täuftling entsteht mitunter eine lange Liste, die kaum jemand sinnvoll nutzen kann; also entschied ich mich für ein eigenes Register der Taufpaten. Damit ist dem Forscher die Möglichkeit gegeben, gesuchte Personen wiederzufinden und deren Stand zum Zeitpunkt der Patenschaft zu erkennen. Das heißt: Waren die Eheleute damals schon verheiratet? War der Gesuchte schon im patenfähigen Alter? Gab es einen Verwandtschaftsgrad zum Täufling? Um dann das Patenkind zu erkennen, wird dieses (mit der im Kirchenbuch eingetragenen Schreibweise seines Nachnamens) hinter dem Taufpaten genannt. Ein genaues Datum bekommt man dann aus dem Eintrag des Täuflings. Somit konnte jede wichtige Information aus dem Taufeintrag entnommen werden und die Übersichtlichkeit blieb erhalten.
Da die Anzahl der Einträge schon bis zum Jahre 1700 mehr als 2.000 erreichte, entschied ich mich zu einer Zweiteilung des entstehenden Registers. Somit erhält das Buch ein überschaubares Format. Der folgende Band wird dann die Taufen und Taufpaten von 1702 bis 1802 behandeln.
Zwischen 1609 und 1701 wurden 2.233 Taufen resp. Totgeburten sowie 2.237 Taufpaten vermerkt. Neben den Taufen zu St. Petri wurden auch Taufen zu St. Nicolai aufgenommen. Grund hierfür ist die Zuständigkeit des Pfarrers für diese Kirchgemeinde. Da die Nicolai-Kirchenbücher erst 1628 beginnen, scheint der Pfarrer einige Einträge in Petri getätigt zu haben. Außerdem fanden sich Hinweise auf Taufen zu St. Nicolai, die dem kirchlichen Leben geschuldet waren. Sonntags wurden Taufen aufgrund des Gottesdienstes zu St. Petri stets in St. Nicolai durchgeführt.
Die Erschließung gestaltete sich nicht sehr einfach, da die Schreiber unterschiedliche Schwerpunkte bei den Inhaltsangaben setzten. Grundsätzlich habe ich aber alle Information, die wichtig erschienen, übernommen.
Die Besetzung der Pfarrstelle ging scheinbar nicht immer ganz reibungslos von statten, sodaß sich im Kirchenbuch folgende Lücken finden:
1651    "       1658-1661    10/1681-06/1684
Im Jahre 1684-1686 führte zeitweise der Kirchendiener das Kirchenbuch, was dazu führte, daß er sowohl die Einträge so kurz wie möglich hielt, als auch die Namen nach dem Hörensagen notierte. Folgende Notiz wurde im Trauregister eingetragen:
„Anno 1684 Alle die haben Hochzeit gehalten weil Ich Christuffel Runge Kirchner Zu S.Petri das Buch gehabt habe werden hier her geschrieben."
Auch in diesem Buch habe ich die Vereinheitlichung der Vor- und Nachnamen, soweit dies
nützlich und notwendig war, betrieben. Zur Erklärung meiner Arbeitsweise hänge ich einen kurzen Text im Bezug auf die Vornamen an. Selbiges gilt natürlich auch für die Nachnamen. Hier sei nur das Beispiel der Familie Ottilie angeführt, welche durch die verschiedenen Schreiber auch als Uhtelge und Otilge geführt wurden. Um auch den ortsfremden und „jüngeren" Familienforschern die Möglichkeit eines Fundes zu erhöhen, habe ich Namen, welche offensichtlich denselben Ursprung haben, unter einer Hauptform zusammengefaßt. Sollte jemand seine Schreibweise aus anderen Gemeinden nicht finden, so kann er in der Konkordanzliste der Familiennamen nachsehen, ob Nachnamen vereinheitlicht wurden. Zu beachten ist, daß sich einige Familiennamen in der Kirchgemeinde St. Petri zu eigenen Schreibweisen entwickelten. So wurde aus dem Namen Orschel oder Orschall bei einigen Familien die neue Schreibweise Ohrenschall. In solchen Fällen finden sich deshalb bei manchen Nachnamen auch Verweise auf andere. Die Originalschreibweise der Nachnamen der Täuflinge kann dem Register der entsprechenden Taufpaten entnommen werden. Ich weiß hierbei, daß es nicht nicht ganz einfach ist, da ich bei den Kindern die Taufpaten nicht angegeben habe. Dies ließ sich leider aus Platzgründen nicht bewerkstelligen.
Bei sehr vielen Einträgen wurde entweder nicht der Vorname des Kindes oder des Taufpaten angegeben, sodaß beim entsprechenden Gegenpart die Vornamen in [ ] als Annahme eingetragen wurde. Selbige Darstellung wurde auch bei anderen Ergänzungen z.B. aus dem Trauregister gewählt.
Da es in den ersten Jahren des Kirchenbuchs an einer fortlaufenden Nummerierung der Einträge fehlte, habe ich in jedem Jahr jede Nummer nur einmal anhand ihrer Position im Kirchenbuch vergeben. Mit Einführung der Nummerierung im Jahre 1626 entspricht diese dem Eintrag im Kirchenbuch, auch wenn sie fehlerhaft sein mögen.
Ich hoffe, einigen Forschern mit diesem Register wieder neue Fakten in ihrer genealogischen Arbeit zu ermöglichen und dem Kirchenbuch zu einem geringeren Gebrauch durch stetes Vor- und Zurückblättern verholfen zu haben.
Christian Kirchner Limbach i. Sa., Mai 2011

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