Der Petersberg und sein Augustiner Chorherrenstift


Der Petersberg und sein Augustiner Chorherrenstift

Artikel-Nr.: 978-3-95966-176-8

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Autor: Dr. Siegmar Baron von Schultze-Gallera, Taschenbuch, 60 Seiten, Frakturschrift.

Dr. Siegmar Baron von Schultze-Gallera schreibt im VORWORT:
„Über den Petersberg oder Lauterberg (Mons serenus) und sein Augustinerchorherrenstift ist verhältnismäßig viel geschrieben worden, hat doch das Stift ein Jahrhundert hindurch eine hochansehnliche Stellung unter den Stiften und Klöstern Deutschlands eingenommen. Die älteste Schrift, die wir über das berühmte Stift besitzen, ist die lateinisch abgefasste Chronik des Lauterbergs (Chronica Montis Sereni) eines Chorherrn daselbst um 1225 bis 1230. Am Ausgang des Mittelalters sind verschiedene Abschriften davon gemacht worden, ein Beweis, dass das Interesse für das Kloster zu jener Zeit wieder rege geworden war. – Aus der Zeit, da das Stift ein Amt geworden war, sind es besonders einige Berichte der Amtmänner aus dem Dreißigjährigen Kriege, die allgemeine Beachtung verdienen. – Dann ist es der Pfarrer Bothe, der eine bemerkenswerte Schrift: Kurzgefasste historische Beschreibung des ehemaligen berühmten Augustinerklosters auf dem Petersberge 1748 herausgibt. – Einen neuen Anstoß gab der Wiederaufbau der alten Stiftskirche, den Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen, schon als Kronprinz plante. Vorarbeiten, baugeschichtliche Forschungen werden ernsthaft betrieben, ehe der Bau begonnen wurde. Die Einweihungsfeier beschrieb als der berufenste dazu der damalige Pfarrer Wichmann 1857. – Besonders in unserem Jahrhundert häuften sich Artikel, größere Aufsätze, ja Dissertationen über unser Stift. Man untersuchte die älteste Geschichte, erforschte den Baustil und seine Beeinflussungen, suchte Aufschlüsse über den Verfasser der Chronik zu gewinnen usw.
Ich habe zwei Hauptpunkte der Forschung m(eines) E(rachtens) ziemlich sichergestellt: erstens dass der Berg entgegen der Ansicht meiner Gegner in heidnischer Zeit ein Götterberg und zwar eine Kultstätte Donars gewesen ist und dass vielleicht auch z(um) T(eil) deswegen das Stift dem heiligen Petrus (der vielfach Donar ersetzt) geweiht worden ist, und zweitens, dass das Kernstück des später gegründeten Stiftes, die Capella vetus, bereits um 1050 anzusetzen ist. Die Behauptung einiger Gegner, sie sei von Dedo errichtet, ist falsch. Die Erinnerung an solchen Fürsten wäre sicher nicht verblichen, aber der Chronist berichtet, dass selbst die ältesten Brüder und deren älteste Vorgänger sich des Erbauers nicht erinnern könnten. Die Burgherren von Krosigk in nächster Nähe mögen dieses älteste christliche Heiligtum in ihrer Obhut, wohl als Erbauer desselben, gehabt haben. ...“

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