Geschichte des Dorfes Bindersleben bei Erfurt bis 1904


Geschichte des Dorfes Bindersleben bei Erfurt bis 1904

Artikel-Nr.: 978-3-936030-20-4

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von Pfarrer Max Paul Bertram - Reprint 1904/2010, Paperback mit 170 Seiten mit 18 Fotos und Abbildungen.

 

Aus dem Vorwort:

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts publizierte Pfarrer Max Paul Bertram seine langjährigen Forschungsresultate - die Historie des Ortes Bindersleben beinhaltend - in einer umfassenden Chronik, die hier als Reprint vorliegt.Seit dem Erstdruck sind fast einhundert Jahre vergangen und das einst weit außerhalb der Erfurter Stadtgrenzen liegende Dorf ist heute ein bedeutender Stadtteil der Thüringer Landeshauptstadt. Beide Partner partizipieren seitdem von dieser Symbiose.Einen ersten ökonomischen Schub erhielt Bindersleben 1926 durch die Inbetriebnahme der Erfurter Kleinbahn. Analog zu den benachbarten Ortschaften verfügte jetzt auch Bindersleben über eine Eisenbahnanbindung, die es der Bevölkerung ermöglichte, schnell, problemlos und direkt in die Industriezentren des nahen Erfurt zu gelangen. Hier im lokalen Schwer- und Leichtmaschinenbau renommierter Großkonzerne wie Henry Pels, Hugo John A. G. oder E. Lingel, die europaweit agierten, fanden zahlreiche Landbewohner eine Anstellung. Wer hier keine Einstellung bekam, der versuchte sein Glück in einer der vielen Gärtnerfirmen, für deren florale Produkte Erfurt weltweit berühmt war.In der Ära des Dritten Reiches rückte Bindersleben erneut in den Focus des Interesses. Zehn Jahre nach Fertigstellung der Kleinbahnroute Erfurt-Nottleben entstand unweit des Ortes ein Fliegerhorst der Deutschen Luftwaffe. Im 180 Hektar umfassenden Militärflugplatz Erfurt-Bindersleben wurden Einheiten vom Kampfgeschwader 253 -Walter Wever- stationiert. Gleichzeitig avancierte der Militärflughafen zur Ausbildungsstätte der Luftwaffe.Acht Jahre später, der Zweite Weltkrieg war für Deutschland verloren, bombardierten am 20.7.1944 alliierte Verbände das Flughafenterrain. Nach Kriegsende nutzte die Rote Armee dieses Areal. Mit der Gründung der Deutschen Lufthansa/DDR bahnte sich ein eventueller Nutzungswechsel an. Neben dem Autor der Dorfchronik von Bindersleben ist auch Erwin Daßler eng mit der Ortsgeschichte verbunden. Im Zweiten Weltkrieg war er viele Jahre Flugzeugführer. 1955 erhielt er von seiner Dienststelle, der DDR-Lufthansa den Auftrag die noch existierenden Militärflugplätze auf eine etwaige zivile Nutzung zu testen. Mit sachkundigen Blick erkannte der erfahrende Pilot sofort die besonderen Vorzüge, die sich hier in Bindersleben boten. Ein großräumiges dazu noch erweiterungsfähiges Areal, welches sich relativ weit außerhalb der Stadt befand, dazu eine intakte Landepiste. Die vorhandenen Räumlichkeiten konnten vorerst als Provisorium für den Flugbetrieb genutzt werden.Nach langer und exakter Begutachtung lautete das Expertenurteil: Bindersleben ist als Zivilflughafen geradezu prädestiniert. Jedoch sollten noch zwei lange Jahre vergehen bis sämtliche Verhandlungen sowie nötige Vorarbeiten beendet waren. 1957 übernahm die DDR-Lufthansa als neuer Eigentümer und Betreiber den Flughafen. Dem unermüdlichen Engagement von Erwin Daßler ist es zu verdanken, das letztendlich die ministerielle Entscheidung für den Standort Bindersleben getroffen wurde.Unter dem Jubel einer begeisterten Menschenmenge erfolgte am 16.6.1957 die Eröffnung der ersten Erfurter Fluglinie.Seitdem sind wiederum fast fünf Dezennien verstrichen. ... Aus dem Inhalt:

 

Aus dem Inhalt:

I.Einleitung: Das Flurbild von Einst und Jetzt ---

II. Geschichte des Dorfes 1. Bindersleben in dunkler Vorzeit; 2. Bindersleben als erzbischöfliches Küchendorf; 3. Die Erfurter Patrizierfamile -de Bilterisleibin-; 4. Bindersleben unter dem Peterkloster; Bindersleben als Dorfschaft des Erfurter Rates; 6. Bindersleben unter dem kurmainzischen Amte Alach; 7. Bindersleben unter der Preußischen Krone - a. Zu Beginn der preußischen Herrschaft - b. Unter der französischen Krone - c. Wieder mit Preußen vereint. ---

III: Personalien 1. Chronik der Binderslebner Pfarrer, 2. Die Lehrer, 3. Die Gemeindevorsther, 4. Einwohnerverzeichnisse

IV. Anmerkungen

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