Adreßbuch der Stadt Langensalza 1896

Artikel-Nr.: 978-3-934748-80-4

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Reprint 1894/2001, Broschur mit dem Verzeichnis der Städte und Ortschaften des Kreises Langensalza, Paperback mit 184 Seiten.

 

ÜBER DAS BUCH:

Das Adreßbuch der Stadt Langensalza aus dem Jahr 1896 ist jetzt im Verlag Rockstuhl im Nachdruck erschienen. Das Buch hat ein Namensregister - wer wohnte damals wo in Langensalza und ein Häuserregister - wer sind die Bewohner von dem jeweiligen Haus. Weiterhin finden wir die Vereine mit den Namen der Mitglieder. Die Namen der Tischler, Schuhmacher usw. werden genaustens aufgelistet. Welche Dörfer gehörten zum Kreis Langensalza, wieviel Einwohner hatten diese, wer war der Bürgermeister in Altengottern, Alterstedt, Blankenburg, Bothenheilingen, Bruchstedt, Cammerforst, Clettstedt, Flarchheim, Freienbessingen, Großengottern, Großurleben, Kleinuleben, Großvargula, Großwelsbach, Grumbach, Haussömmern, Henningsleben, Heroldishausen, Hornsömmern, Issersheilingen, Kirchheilingen, Kleinvargula, Kleinwelsbach, Langensalza, Marolterode, Merxleben, Mittelsömmern, Mülverstedt, Nägelstedt, Neunheilingen, Oppershausen, Schönstedt, Seebach, Sundhausen, Tennstedt, Thamsbrück, Tottleben, Ufhoven, Waldstedt, Weberstedt und in Zimmern (Über das Buch)


LANGENSALZA UND DAS JAHR 1896:

Die Einwohnerzahl Langensalzas beträgt 11.686. In der Stadt werden 387 Geburten, 108 Eheschließungen und 268 Sterbefälle registriert. Es werden die Vorschule, die 3. Klasse der Töchterschule und die Bürgerschule aufgehoben und dafür für die vier jüngsten Jahrgänge je vier Klassen einer Knaben- und Mädchen-Mittelschule eingerichtet. Die Begräbnishalle wird vollendet. Am 25. April wird ein Vertrag mit der Firma Weiß & Söhne zur Errichtung eines Elektrizitäts-Werkes abgeschlossen. Durch die seit Mitte Juli herrschende nasse und kühle Witterung wird die Ernte stark beeinträchtigt. 4.817 Hamster werden abgeliefert. Am 1. September leuchteten zum ersten Mal in den Häusern von Langensalza elektrische Glühlampen auf. In der am Stadtrand gelegenen Rasenmühle-Spinnerei wurde ein 50 kW Gleichstromgenerator angetrieben. Vier starke Kupferseile leiteten die so erzeugte Elektroenergie zum errichteten Stadtwerk in der Engen Gasse, wo auch die Batterie und das Materiallager Unterkunft fanden. Von hier aus wurde der Gleichstrom 2 x 110 V nach dem Dreileitersystem im Stadtgebiet verteilt. Am 8. November 1896 werden der Neue Friedhof und die Kapelle eingeweiht. Mit der Eröffnung tritt auch eine neue Friedhofs- und Begräbnisordnung vom 28.08.1896 in Kraft. Der Alte Friedhof auf dem Gottesacker, mit seinen Terrassenanlagen und alten Bäumen, diente über 400 Jahre als Ruhestätte. (1896)

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