Das Druckerei- und Verlagswesen in (Bad) Langensalza 1680––2010


Das Druckerei- und Verlagswesen in (Bad) Langensalza 1680––2010

Artikel-Nr.: 978-3-86777-112-2

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Manfred Lippert, Festeinband mit 352 Seiten  und 493 Abbildungen, darunter 172 schwarz-weiße und 259 farbige Fotos, 15 schwarz-weiße und 24 farbige Zeichnungen, 5 Karten und 18 Tabellen.

 

INHALTSVERZEICHNIS:

--- 3. Druckereien und Verlage in (Bad) Langensalza ––– 3.1. Druck- und Verlagshäuser. - 3.1.1. J. C. Bachmann bis Langensalzaer Tageblatt. - Anlage 1–20. - 3.1.2. Julius Beltz bis Druckhaus „Thomas Müntzer“. - - Anlage 21–40. - 3.1.3. Hermann Beyer & Söhne (Beyer & Mann). - - Anlage 41–58. - 3.1.4. Albert Thomas. . - Anlage 59–66. - 3.1.5. Karl Dietmar; Hermann Schütz. - 3.1.5.1- - Karl Dietmar. - 3.1.5.2- - Hermann Schütz. . - Anlage 67–76. - 3.1.6. Polygraph GmbH – Karl Sons GmbH – goPrint GmbH- 3.1.6.1 - - Von der Polygraph GmbH zur Karl Sons GmbH- - 3.1.6.2 - - goPrint GmbH. - 3.2. Druckereien. - 3.2.1. Buchdruckerei Karl Schnell. - 3.2.2. Buchdruckerei Paul Siefert. - 3.2.3. Atelierdruckerei Martin Spröte. - 3.2.4. Plakat- und Etikettenfabrik Walter Keiler. 3.2.5. Steindruckerei Otto Schultze. - 3.2.6. PGH Grafisches Gewerbe/Polygraf GmbH- - 3.2.7. Historische Druckerei. - 3.2.8. Offset- und Siebdruckerei Jung. - 3.2.9. Buchdruckerei Erich Kallien. - 3.3. Verlage und Kleinverlage in (Bad) Langensalza- 3.3.1- - Verlage. - 3.3.1.1- - Johann Christian Martini. - 3.3.1.2- - Johann Andreas Siering. - 3.3.1.3- - Carl Heymanns Verlag. - 3.3.1.4- - Verlags-Comptoir. - 3.3.1.5- - Verlag F. G. L. Greßler/Friedrich Kortkamp- - 3.3.1.6- - Verlag Gotthilf Wilhelm Körner. - 3.3.1.7- - Julius Wilhelm Klinghammer/Moritz Ditter. 3.3.1.8- - Verlag Dr. F. A. Günther. - 3.3.1.9- - Verlag Thilo Marckscheffel. - 3.3.1.10- - Verlag Peter Hofmann. - 3.3.1.11- - Drei-Türme-Verlag. - 3.3.1.12- - Verlag Rockstuhl. - 3.3.1.13- - Verlag „Der Nackte Reiter“. - 3.3.1.14- - Verlag von Carl Bürger. - 3.3.1.15- - Verlag Gesundes Leben Langensalza. 3.3.2- - Kleinverlage. - 3.3.2.1- - Verlag Hermann Beltz. - 3.3.2.2- - Verlag Oskar Beltz. - 3.3.2.3- - Verlag Christian Bregazzi. - 3.3.2.4- - Verlag Paul Ehrhardt. - 3.3.2.5- - Buchbinderei und Verlag Otto Felgentreff. 3.3.2.6- - Verlag Rudolf Gauer. - 3.3.2.7- - Verlag Heinrich Götz. - 3.3.2.8- - Verlag K. Grauel. - 3.3.2.9- - Verlag Otto Grundmann. - 3.3.2.10- - Verlag Alfred Jungmann. - 3.3.2.11- - Stern’s Verlag und Verlag Kaiser-Bazar. 3.3.2.12- - Verlag Paul Krause. - 3.3.2.13- - Verlag Walter Leopold. - 3.3.2.14- - Verlag Max Lotz. - 3.3.2.15- - Verlag Oskar Müller. - 3.3.2.16- - Verlag Heinrich Nagel. - 3.3.2.17- - Verlag Richard Schneider. - 3.3.2.18- - Verlag C. A. Schröder. - 3.3.2.19- - Verlag Erich Springer. - 3.3.2.20- - Verlag Otto Stockstrom. - 3.3.2.21- - Verlag Hans Tellgmann/Karl Steffen. 3.3.2.22- - K. Eduard Thomas Ufhoven. - 3.3.2.23- - Verlag O. Vogler. - 3.3.2.24- - Verlag T. Anders. - 3.3.2.25- - Verlag W. Billhardt. - 3.3.2.26- - Verlag Adolf Born. - 3.3.2.27 - - Verlag Frieda Keppler. - 3.3.2.28 - - Verlag Friedrich Kube. - 3.3.2.29- - Verlag Walter Mackerodt. - 3.3.2.30 - - Verlag Otto Meerbach. - 3.3.2.31 - - Verlag Mathilde Weingarten. - 3.3.2.32 - - Verlag Herrn. Wolf, Merxleben. - 3.3.2.33 - - Verlag Frida Wohlkopf. - 3.4. Kartographie in Langensalza. 3.4.1. Adolar Erich. - 3.4.2. ARTIFEX Computerkartographie & . Verlag Bartholomäus u. Richter. - 3.4.3. Verlag Rockstuhl – Historische Landkarten- - 4. Technologie und Nutzung der Druckverfahren- 4.1. Technologie der Druckverfahren. 4.1.1. Hochdruck. - 4.1.2. Flachdruck. - 4.1.2.1- - Stein- und Offsetdruck. - 4.1.2.2- - Digitaldruck. - 4.1.3. Tiefdruck. - 4.1.4. Siebdruck. - 4.2. Nutzung der Druckverfahren. 4.2.1. Druckverfahren in (Bad) Langensalza. 4.2.2. Perspektivischer Ausblick. . - Anhang. - Anhang 1- Druckereien und Verlage im Überblick. Anhang 2- Stadtplanübersicht der Druckerei- und. . Verlagsstandorte. . - Legende zum Anhang 2. . - Verlag Rockstuhl – Verlagsverzeichnis 1989–2010. - - Gautschtradition in Bad Langensalza. . Belegschaft Druckhaus „Thomas Müntzer“ 2001. - - Standorte Druckerein und Verlage 2010. . - Literaturverzeichnis. . - Quellenverzeichnis


Aus dem Vorwort:
In Langensalza wurde 1680 im Spittel (Hospital St. Wendelini) die erste Druckerei von Johann Caspar Bachmann aus Sundhausen bei Gotha eingerichtet. Der Grundstein für den Aufbau weiterer Druckereilinien wurde durch zwei bedeutungsvolle Verlagsgründungen gelegt. Es waren die Verlage „Verlags-Comptoir“ 1837 und „F. G. L. Greßler“ des Thüringer Lehrervereins 1841. Diese Verlage spezialisierten sich auf die Herausgabe von Pädagogikliteratur, da die Nachfrage danach durch die gesellschaftliche Entwicklung im deutschsprachigen Raum ständig stieg. Die hiesigen Druckereien, so z.B. Julius Beltz 1841 und Hermann Beyer 1850, profitierten von deren Aufträgen und expandierten.Das vorliegende Buch über das Druckerei- und Verlagswesen in (Bad) Langensalza von 1680–2010 schildert eindrucksvoll die wechselvolle Geschichte von 6 Druck- und Verlagshäusern, 9 Druckereien, 15 Verlagen und 33 Kleinverlagen, die von 1680 bis 2010 in (Bad) Langensalza wirkten.Bad Langensalza war und ist noch heute eine Verlags- und Druckereistadt. Im Buch geben die heute in Bad Langensalza ansässigen Firmen einen interessanten Einblick in ihr Schaffen, wie die Druckhaus „Thomas Müntzer“ GmbH, die Karl Sons GmbH, die goPrint GmbH sowie der Verlag Rockstuhl.Eine grundlegende Arbeit zu den Druck- und Verlagshäusern in (Bad) Langensalza der vergangenen Jahrhunderte lag bisher noch nicht vor. Lediglich wurde eine Broschüre im Jahr 1926 als Festschrift vom Verband der Deutschen Buchdrucker anlässlich des 60jährigen Bestehens des Ortsvereins Langensalza herausgegeben. In der Einleitung wurden auf 6 Seiten historische Aspekte der Druckereientwicklung in Langensalza aufgezeigt. Im Schuljahr 2006/2007 wählte eine Schülergruppe im Rahmen des Seminarfaches der gymnasialen Oberstufe des Salza Gymnasiums Bad Langensalza der Klassenstufe 11/12 das Thema „Die Druck- und Verlagshäuser in (Bad) Langensalza“. Mentor dieser Arbeit wurde der langjährige Leiter der hiesigen Historischen Druckerei, Manfred Lippert. Das Ergebnis dieser Dokumentaton wurde durch die Schüler 2007 erfolgreich verteidigt. Angeregt von der Zusammenarbeit mit den Schülern forschte Manfred Lippert intensiv weiter. In mühevoller Kleinarbeit trug er von 2007 bis 2010 systematisch weitere Fakten zusammen, welche später analysiert und layoutmäßig aufbereitet worden sind. Durch die Fülle von Informationen machte es sich erforderlich, über jedes Druck- und Verlagshaus chronologisch geordnet Übersichten anzufertigen und Anlagen beizufügen, damit die Forschungsergebnisse für den Leser einfacher und anschaulicher zu erfassen sind.Die meisten Informationen und Hinweise stammen von Zeitzeugen sowie historisch interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Hervorheben und Dank sagen möchte der Verfasser stellvertretend für alle Herrn Holger Schneider, welcher die meisten historischen Druckerzeugnisse zur Dokumentation zur Verfügung stellte. Die Ausführungen im Kapitel 3.1.6 „Von der Polygraph GmbH zur Karl Sons GmbH und der goPrint GmbH“ wurden im Auftrag der Unternehmen von Iris Henning (Redaktion am Hainich) verfasst.Mit diesem Buch über „Das Druckerei- und Verlagswesen in (Bad) Langensalza 1680–2010“ können Sie als Leser auf eine spannende Zeitreise gehen. Für mich war es auch ein ganz persönlicher Entdeckungsgang, als Leser und Verleger. Ich denke, das gilt auch für alle ansässigen Firmen des Druckerei- und Verlagswesens, welche sich durch dieses Buch mit ihrer eigenen Geschichte beschäftigt haben.

 

Der Autor Manfred Lippert wurde 1942 im Rathaus von Langensalza geboren.Nach seiner Lehre als Buchdrucker arbeitete er vier Jahre in seinem hiesigen Lehrbetrieb, dem VEB Druckerei „Thomas Müntzer“ Bad Langensalza der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin.Angeregt durch das Produktionsprofil der Druckerei absolvierte er von 1964–1968 an der Pädagogischen Hochschule Erfurt/Mühlhausen ein Pädagogikstudium und wurde Diplomlehrer für Polytechnik.Nach der Wende erweiterte sich die Lehrtätigkeit durch wirtschafts- und rechtskundliche Fächer sowie die Informatik.Im Lehrerberuf arbeitete er bis zu seinem Renteneintritt im Jahr 2007 im Altkreis Bad Langensalza.Seit mehr als 30 Jahren widmet er sich in seiner Freizeit mit großem Engagement dem Aufbau der Historischen Druckerei und ihrer Funktionalität. Besonders nach 1990 wurde die Einrichtung von der Stadt Bad Langensalza nachhaltig gefördert und konnte zu einem technischen Kleinod entwickelt werden. Mit dem Umzug in die Kutschenremise des Friederikenschlösschens wird diese jetzt ansprechend präsentiert und kann zugleich die regionale Druckerei- und Verlagsgeschichte umfassend dokumentieren.Daraus erwuchs letztlich das immer stärker werdende Interesse des Autors an der Erforschung des Verlagswesens.Das vorliegende Buch fasst somit erstmals die Druckerei- und Verlagsgeschichte der Stadt übersichtlich und wissenschaftlich fundiert zusammen und möchte sie einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich machen.

 

Pressstimmen: BAD LANGENSALZAER HEIMATBOTE VOM 11.05.2010 NR.18/010 VON BIRGIT LUDWIG:
Ende des vergangenen Jahres präsentierte der Verlag Rockstuhl ein Buch, auf das viele heimatgeschichtlich Interessierte neugierig sein dürften. Im Mittelpunkt des Bandes, der im Umfang beinah an Rockstuhls Chronik "Bad Langensalza 786 - 2000" heranreicht und in gleicher Weise aufgemacht ist, steht ein umfassender Überblick über "Das Druckerei- und Verlagswesen in (Bad) Langensalza 1680-2010".
Sein Autor Manfred Lippert, auf unserem im letzten Sommer in der Historischen Druckerei entstandenen Foto rechts neben Ministerpräsidentin Lieberknecht zu sehen, ist ein waschechter Gutenberg-Jünger, Jahrgang 1942, gelernter Buchdrucker und diesem Beruf bis auf den heutigen Tag eng verbunden, obwohl er nach einigen Praxisjahren an der Pädagogischen Hochschule Erfurt/ Mühlhausen studierte und bis zu seinem Renteneintritt im Jahr 2007 als Lehrer im Altkreis Bad Langensalza tätig war.
Seit über 30 Jahren widmet sich Manfred Lippert in seiner Freizeit der Historischen Druckerei, die besonders nach 1990 von der Stadt Bad Langensalza nachhaltig gefördert wurde. Ihre Wurzeln hat die Historische Druckerei in der 1978 übergebenen Pionierdruckerei, die seinerzeit mit dem Ziel geschaffen worden war, technische Relikte des Buchdrucks in der Stadt zu bewahren und jungen Menschen die Kunst des Buchdruckens nahezubringen. Generationen erfahrener Buchdrucker engagierten sich seither für das Projekt, das seit dem Umzug in die zum Friederikenschlösschen gehörende Remise (Foto) im März 2008 im öffentlichen Bewußtsein präsenter den je ist.
Besonderen Wert legt man darauf, dass die Historische Druckerei weit mehr als ein Museum ist. Bis in die Gegenwart hinein entstehen hier in Handarbeit und mit Hilfe historischer Druckerpressen in kleinen Auflagen Sonderdrucke. Die dabei verwendeten Gerätschaften von den Lettern bis zu den Pressen stammen zumeist aus den einst in der Stadt ansässigen Druckereien.
Die große Zahl der vormals in (Bad) Langensalza ansässigen Druckereien und Verlage zwang den Autor des jetzt vorliegenden Buches zu umfangreichen Recherchen. Den Grundstein legten allerdings vier Schülerinnen des Salza-Gymnasiums: Annemarie Bärwolf, Christina Kästner, Ulrike Tschapeller und Saskia Zierke, die 2006/2007 für ihre Seminarfacharbeit das Thema "Die Druck- und Verlagshäuser in (Bad) Langensalza" wählten. Mentor dieser Arbeit wurde der Leiter der Historischen Druckerei, Manfred Lippert.
Angeregt von der Zusammenarbeit mit den Schülern forschte Manfred Lippert intensiv weiter und trug in akribischer Kleinarbeit unzählige Fakten zusammen und analysierte diese. So entstand für jedes Druck- und Verlagshaus ein chronologisch geordnete Übersicht, ergänzt durch eine Fülle von Anlagen, die nun in Form zahlreicher historischer Fotografien und Dokumente das Buch bereichern.
Wussten Sie, dass die erste Druckerei unserer Stadt anno 1680 im Spittel eingerichtet wurde? Ist Ihnen bekannt, dass hier zwischen 1680 und 2010 insgesamt sechs Druck- und Verlagshäuser, außerdem neun Druckereien, 15 Verlage und 33 Kleinverlage ansässig waren? Manfred Lippert stellt neben den großen, namhaften auch die teils seit Generationen vergessenen Druckbetriebe und Verlagshäuser vor, ebenso jene, die gegenwärtig in der Kur- und Rosenstadt ihren Sitz haben; vom Druckhaus "Thomas Müntzer" bis zur goPrint GmbH. Er gibt damit allen Interessierten ein ganz besonderes, in weiten Teilen längst aus dem öffentlichen Bewusstsein entschwundenes Stück Heimatgeschichte in die Hand, mit hoch informativem Inhalt sowohl im Text als auch durch die zahlreichen eingebundenen Fotografien, Abbildungen und Übersichten.
Manfred Lippert hat das Thema umfassend, detailliert und kenntnisreich wie niemand vor ihm bearbeitet. Eingeflossen sind zahlreiche Informationen und Hinweise von Zeitzeugen und historisch interessierten Bürgern. Ein besonderer Dank des Autor und seines Verlegers gilt Holger Schneider, der etliche historische Druckerzeugnisse aus seiner Sammlung für das Buch zur Verfügung stellte.
Gedruckt und gebunden wurde das von Manfred Lippert verfasste Buch natürlich in Bad Langensalza, und auch sein Verlag hat hier seinen Sitz. Es schließt für unsere Stadt eine Lücke im modernen Geschichtsbewusstsein, deren Größe man erst während der Lektüre des Buches richtig begreift.
Birgit Ludwig

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