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Richwien, Alfons

Richwien, Alfons

Richwien, Alfons

Foto (Sammlung privat, Reproduktion:  J. Heil)

Alfons Richwien  wurde 1885 in Wachstedt geboren. Nach dem Schulbesuch in Wachstedt und Berlin legte er 1905 in Heiligenstadt die Reifeprüfung ab .Das Studium der  Philologie absolvierte er in Berlin und Marburg. Anschließend trat er in den höheren Schuldienst ein und fand in Nordhausen seinen Lebensmittelpunkt.

Am dortigen Realgymnasium wirkte er von 1922 bis 1945. In den Nachkriegsjahren eignete er sich die russische Sprache an, so dass er von 1952 bis 1955 am Institut für Lehrerbildung in Nordhausen als Dozent  lehrte. Im Jahr 1963 starb Alfons Richwien in Ilfeld bei Nordhausen.

Durch eine enge Verbundenheit zu seiner Wachstedter Kindheits-und Jugendheimat

widmete sich Studienrat Alfons Richwien in den Jahren nach 1945 zunehmend der Geschichte des oberen Eichsfeldes. Als Ergebnis entstand zwischen 1950 bis 1954 die Chronik des eichsfeldischen Dorfes Wachstedt. Eine Drucklegung scheiterte  allerdings aus verschiedenen Gründen. Eine Anzahl heimatgeschichtlicher Beiträge erschienen in den Jahren 1953 bis 1963 überwiegend im „Eichsfelder Heimatborn. (P. Paul)